Achtsamkeit ist der Schlüssel zur Intuition

Achtsamkeit ist der Schlüssel zur Intuition

Warum redet alle Welt über Achtsamkeit? Achtsamkeit nimmt – gottlob- Einzug in alle Bereiche unseres Leben. Die Lehre von Jon Kabat-Zinn verbreitet sich rasant und MBSR ist ein neuer „Modetrend“ für Menschen aller Couleur. Man praktiziert sie nicht nur in psychologischen Praxen und buddhistischen Seminarhäusern, sondern immer häufiger auch in Unternehmen. Doch was hat sie mit Intuition zu tun?

Nach Kabat- Zinn bedeutet Achtsamkeit eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die

A) absichtsvoll ist
B) sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft), und
C) nicht wertend ist.

Im Zusammenhang mit der Intuition bedeutet Achtsamkeit auch: aus einer Entspannung heraus still werden, um seinen Geist zu leeren. Nur so haben wir die Möglichkeit, unsere innere „Eingebung“ und unsere inneren Impulse überhaupt wahr zu nehmen.

Ab sofort geben wir Dir unterschiedliche praktische Tipps, wie Du Achtsamkeit, Intuition oder auch Deine Wahrnehmungs­fähigkeiten ausbauen kannst. Dazu gibt es hier regelmäßig Übungshinweise. 

Der heutige Praxis-Tipp:

Eine kurze Achtsamkeitsmeditation

Sitze ruhig, aufrecht und entspannt auf einem Kissen oder Stuhl und komme ein wenig zur Ruhe. Nimm lediglich Deinen Atem wahr- wie er ein und ausfließt. Immer nur einen Atemzug nach dem anderen. Er fließt ganz natürlich und es gibt keinen Grund, den Rhythmus oder die Tiefe verändern zu wollen. Nimm das Einatmen wahr und dann das Ausatmen.

Immer wieder wird Deine Aufmerksamkeit von Deinem Atem abgelenkt werden. Das macht nichts. Nimm die Gedanken wahr, die aufkommen und werte sie nicht. Sie sind einfach da. Sie sind ein Teil von Dir. Doch entscheide Dich jedes Mal, ihnen keine weitere Aufmerksamkeit zu schenken, sondern finde immer wieder zurück zu Deinem Atem.
Nicht mehr und nicht weniger…

Diese Meditation kannst du zu Anfang eine Minute machen. Und wenn Du magst, dann sitze länger in dieser Ruhe… Praktiziere diese Übung lieber kurz und regelmäßig, statt wenige Male und dafür länger. Dies ist weitaus hilfreicher, um Deine Gedanken auch im Alltag schneller zur Stille zu führen oder dahin, wo es für Dein Leben gerade sinnvoll und hilfreich ist.

Übrigens: Studien können nachweisen, dass die Gehirnstruktur sich bei regelmäßigem Praktizieren von Achtsamkeit/ Meditation verändert. Bereits 8 Wochen kontinuierliches Üben verändern Deine Struktur von innen. Du wirst freudvoller, klarer und entspannter. Es lohnt sich also !

Herzlichst,
Charlotte Gerhardt

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